Auction 442
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Lot 37
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Lot 37
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Lot 37
23 Jun 2026
12:00 pm
DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN
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BRANDENBURG-PREUSSEN
PREUSSEN, KÖNIGREICH Friedrich II., der Große, 1740-1786. Silbermedaille 1742,
23 Jun 2026
12:00 pm
DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN
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BRANDENBURG-PREUSSEN
PREUSSEN, KÖNIGREICH Friedrich II., der Große, 1740-1786. Silbermedaille 1742,
My notes
Description
PREUSSEN, KÖNIGREICH Friedrich II., der Große, 1740-1786. Silbermedaille 1742, unsigniert, von G. W. Kittel, auf die Schlacht bei Chotusitz am 17. Mai. Büste r. mit Lorbeerkranz auf Postament, dahinter auf jeder Seite drei Fahnen und Waffen//Schlachtszene, im Abschnitt drei Zeilen Schrift. 34,31 mm; 12,99 g. F. u. S. 4257; Olding 528 a.
Hübsche Patina, vorzüglich
Bestand Hohenzollernmuseum Schloss Monbijou, Berlin (HM 81, MKB 1547). Aus dem Nachlass Kaiser Wilhelms I.
Im Jahr 1742 marschierten österreichische Truppen unter Führung des Herzogs Karl von Lothringen Richtung Prag, um die strategisch und für den Nachschub wichtige böhmische Hauptstadt anzugreifen, die von einer Garnison der mit Preußen verbündeten Bayern gehalten wurde. Friedrich II. stellte sich mit 28.000 Mann eilig der etwa gleich starken österreichischen Armee in den Weg. Am Morgen des 17. Mai 1742 kam es bei Chotusitz (tschech. Chotusice) in Böhmen zur Schlacht, die schon gegen Mittag zugunsten Preußens entschieden war. Während Friedrich 4.778 Mann verlor, zählten die Österreicher 6.332 Verluste. Die Bedrohung Prags war damit vorerst beseitigt und die Versorgung der preußischen Verbände weiterhin gesichert. Der Erfolg bei Chotusitz bot für Preußen eine günstige Verhandlungsposition beim Abschluss des Breslauer Vorfriedens am 11. Juni des Jahres, in dem Maria Theresia ihrem Gegner Friedrich die Grafschaft Glatz, Nieder- und einige Teile Oberschlesiens überließ.
Hübsche Patina, vorzüglich
Bestand Hohenzollernmuseum Schloss Monbijou, Berlin (HM 81, MKB 1547). Aus dem Nachlass Kaiser Wilhelms I.
Im Jahr 1742 marschierten österreichische Truppen unter Führung des Herzogs Karl von Lothringen Richtung Prag, um die strategisch und für den Nachschub wichtige böhmische Hauptstadt anzugreifen, die von einer Garnison der mit Preußen verbündeten Bayern gehalten wurde. Friedrich II. stellte sich mit 28.000 Mann eilig der etwa gleich starken österreichischen Armee in den Weg. Am Morgen des 17. Mai 1742 kam es bei Chotusitz (tschech. Chotusice) in Böhmen zur Schlacht, die schon gegen Mittag zugunsten Preußens entschieden war. Während Friedrich 4.778 Mann verlor, zählten die Österreicher 6.332 Verluste. Die Bedrohung Prags war damit vorerst beseitigt und die Versorgung der preußischen Verbände weiterhin gesichert. Der Erfolg bei Chotusitz bot für Preußen eine günstige Verhandlungsposition beim Abschluss des Breslauer Vorfriedens am 11. Juni des Jahres, in dem Maria Theresia ihrem Gegner Friedrich die Grafschaft Glatz, Nieder- und einige Teile Oberschlesiens überließ.
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Information for lot 37 from Auction 442
| Nominal/Year | Silbermedaille 1742, |
|---|---|
| Quotes | F. u. S. 4257; Olding 528 a |