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Ergebnisse Januar-Auktionen 358-359

26. Januar 2022 | Vienna House Remarque, Osnabrück


Liebe Bieter und Münzfreunde,

am Mittwoch Abend um 22 Uhr endeten unsere Januar-Auktionen mit einem beeindruckenden Gesamtzuschlag von 10,4 Mio. Euro (Taxe 7 Mio. Euro).

Den Auftakt machte der Katalog 358 "Deutsche Münzen - Highlights aus der Sammlung Annemarie und Gerd Köhlmoos". Der Zuschlag dieses Kataloges verbesserte sich gegenüber der Schätzung um mehr als 40% und lag am Ende bei über 2,8 Mio. Euro. Besondere Highlights dieser Sammlung waren der Essener Reichstaler aus dem Jahr 1660 (Los 87, Taxe: 30.000 Euro, Zuschlag: 65.000 Euro) und der erste Klappmützentaler aus Annaberg von Friedrich III., dem Weisen (Los 182, Taxe: 20.000 Euro, Zuschlag: 75.000 Euro). Wir gratulieren der Familie Köhlmoos und den neuen Besitzern der Münzen.

Nach der Mittagspause folgte der Katalog 359 mit einer oberbayerischen Sammlung vom Staffelsee. Die rund 60 bayerischen Goldmünzen erzielten einen Gesamtzuschlag von über 750.000 Euro (Taxe 300.000 Euro). Viele der gut erhaltenen Raritäten brachten Rekordpreise. Ein zähes Bietgefecht entstand um ein besonders hübsch erhaltenes 5 Dukaten-Stück von Maximilian I. auf die Befestigung der Stadt München im Jahre 1640 (Taxe: 10.000 Euro, Zuschlag: 90.000 Euro).

Im Anschluss folgte eine feine Auswahl von Lösern aus der Sammlung Friedrich Popken, die ebenfalls hart umkämpft waren und außerordentliche Ergebnisse erzielten (Taxe: 310.000 Euro, Zuschlag: 560.000 Euro). Besonders erwähnenswert ist ein Löser zu 4 Reichstalern 1666 auf den Tod von August dem Jüngeren (Los 375, Taxe: 25.000 Euro, Zuschlag: 80.000 Euro).

Den höchsten Zuschlag des gestrigen Tages erzielte ebenfalls ein braunschweigischer Löser, allerdings aus Gold: Es handelt sich hierbei wohl um den einzigen Löser zu 20 Dukaten seiner Art. Christian, der Bischof von Minden, ließ das undatierte Stück in der Zeit des 30-jährigen Krieges in Winsen an der Luhe prägen. Dieses goldene Prunkstück erzielte einen Zuschlag von 400.000 Euro (Los 450, Taxe: 300.000 Euro).

Nicht weniger beeindruckend waren die Ergebnisse zweier weiterer Goldstücke: 240.000 Euro für ein 18 Dukaten-Stück 1627 aus Dresden (Los 550, Taxe: 125.000 Euro) und 165.000 Euro für ein 10 Dukaten-Stück 1657 aus Breslau (Los 625, Taxe: 150.000 Euro).

Am Schluss der europäischen Prägungen folgte eine Serie von sehr gut erhaltenen Dukaten und Mehrfachdukaten aus der Tschechoslowakei, die sich mit einem Ergebnis von knapp 440.000 Euro gegenüber der Schätzung mehr als verdreifachte!

Der Auktionstag endete mit einer kleinen Auswahl besonderer Orden. Den Höhepunkt dieser Serie stellte die seltene Kollane des preußischen Hohen Ordens vom Schwarzen Adler dar, die erst bei einem Zuschlag von 120.000 Euro (Los 804, Taxe: 100.000 Euro) den Besitzer wechselte.

Wir möchten uns bei allen Bietern und Einlieferern herzlich bedanken, ohne Ihr Vertrauen in uns wäre der gestrige Erfolg nicht möglich gewesen!

Die nächste Saalauktionen finden vom 21.-25. März mit neuzeitlichen Prägungen und vom 4.-6- April mit Münzen aus der Welt der Antike in Osnabrück statt!

Wir freuen uns, Sie im März und April wieder in Osnabrück begrüßen zu dürfen.

Viele Grüße aus Osnabrück
Ihr Künker-Team

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