Teaserbild
Trennline

Friedrich August I., 1806-1827. Silbermedaille 1818, Müseler 56.2.1/15; Slg. Merseb. 2504.

DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN
SACHSEN, SACHSEN, KÖNIGREICH

Zurück zur Listenansicht
In Merkliste legen

Losnummer 4731




Schätzpreis: 400,00 €
Zuschlag: 750,00 €


Friedrich August I. 1806-1827.
Silbermedaille 1818, von F. Stadelmann und K. R. Krüger. Prägung der Grube Hinter-Erbisdorf anläßlich seines 50jährigen Regierungsjubiläums. Büste r. darunter Schlangenring mit Schrift//Hügelige Landschaft mit Tannen, darin Schachtgebäude und mehrere Betriebsgebäude, im Abschnitt Schlägel und Eisen gekreuzt. 62,50 mm; 82,57 g.
Müseler 56.2.1/15; Slg. Merseb. 2504.

R Felder bearbeitet, sehr schön

Die Fundgrube Himmelsfürst in Hinter-Erbisdorf im Freiberger Revier war seit 1572 300 Jahre ununterbrochen in Betrieb. Die Zeche galt als das ertragreichste sächsische Erzbergwerk; es förderte bis 1885 insgesamt 650 Tonnen Silber.

Die Fundgrube Himmelsfürst ist bekannt als reichhaltige Lagerstätte; hier entdeckte der Freiberger Clemens Winkler das Element Germanium.

Im Jahr 1818 beging König Friedrich August I. sein 50jähriges Regierungsjubiläum und in diesem Jahr erfreute sich die Fundgrube einer ununterbrochenen Ausbeutezahlung von ebenfalls 50 Jahren. Das Oberbergamt Freiberg gab dazu eine Ausbeutemedaille im Wert von drei Reichstalern bei der Dresdener Münze in Auftrag, von der 700 Exemplare gefertigt wurden. Die Stempel schnitt Karl Reinhard Krüger nach einem Entwurf von Johann Veit Stadtelmann.