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Hünkar Iskelesi-Medaille [Hünkâr İskelesi Madalyasι]. Goldene Medaille, Durchmesser 28,8 mm, Gold, 12,8 g, ohne Bandring und ohne Band. BWK4 11; EL S. 148; ER S. 167.

ORDEN UND EHRENZEICHEN AUS ÜBERSEE
TÜRKEI, TÜRKEI, OSMANISCHES REICH (BIS 1923)

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Losnummer 2483






Schätzpreis: 5.000,00 €
Zuschlag: 9.500,00 € (unter Vorbehalt)


Hünkar Iskelesi-Medaille [Hünkâr İskelesi Madalyasι]. Goldene Medaille, Durchmesser 28,8 mm, Gold, 12,8 g, ohne Bandring und ohne Band. BWK4 11; EL S. 148; ER S. 167.


I

Exemplar in absoluter Pracht-Erhaltung!

Muhammad Ali Pascha al-Mas'du ibn Agha (1769-1849) war von 1805 bis 1848 Gouverneur [Wāli] und selbsternannter Khedive von Ägypten. Ursprünglich von albanischer Herkunft, stammen von ihm die späteren Khediven, Sultane und Könige von Ägypten ab, die das Land bis 1952 regierten. Während seiner Regierung in Ägypten begann er 1831 durch gegen die Hohe Pforte gerichtete militärische Unternehmungen nach größerer Unabhängigkeit zu streben.

Am Ende des für das Osmanische Reich verlorenen Russisch-Osmanischen Krieges von 1828 bis 1829 wurde am 14. September 1829 der Friedensvertrag von Adrianopel [Edirne] geschlossen.

In dessen Folge kam es am 8. Juli 1833 [AH 1249] zwischen dem Osmanischen und dem Russischen Reich zum Abschluss des Vertrages von Hünkar Iskelesi, in dem sich beide Seiten verpflichteten, einander im Falle einer militärischen Bedrohung durch eine ausländische Macht (womit hier von osmanischer Seite die Ägypter gemeint waren) militärisch beizustehen.

Zur Erinnerung an den Vertragsabschluss wurde unter Sultan Mahmud II. (1785-1839, reg. seit 1808) noch im gleichen Jahr diese dreistufige (Gold, Silber und Bronze) Medaille geprägt und verliehen.